Die Mitteilung der Sitzungsergebnisse auf dieser Seite ist nur eine Vorabinformation und erfolgt ohne Gewähr. Veröffentlicht werden nur Entscheidungen, die am Ende der Sitzung verkündet werden.


AktenzeichenTenor
2 Ca 4165/19BESCHLUSS

1. Die mündliche Verhandlung wird in Hinblick auf den erst am 02.10.2019 eingegangenen Klageerwiderungsschriftsatz der Beklagten und das Ausbleiben des persönlich geladenen Klägers vertagt.

2. Es ist beabsichtigt, der Beklagten eine besondere Gebühr (Verzögerungsgebühr) mit einem Faktor von bis zu 1,0 aufzuerlegen. Die Beklagte erhält Gelegenheit zur Stellungnahme binnen 2 Wochen.

3. Der Kläger erhält Gelegenheit, sein Ausbleiben binnen einer Woche genügend zu entschuldigen und die Gründe glaubhaft zu machen. Für den Fall der nicht genügenden Entschuldigung und Glaubhaftmachung ist beabsichtigt, dem Kläger eine besondere Gebühr (Verzögerungsgebühr) mit einem Faktor von bis zu 1,0 aufzuerlegen. Der Kläger erhält Gelegenheit zur Stellungnahme binnen 2 Wochen.

4. Dem Kläger wird aufgegeben, auf die Klageerwiderung bis zum 30.11.2019 (Ausschlussfrist) ggf. unter Beweisantritt zu replizieren. Dabei soll er insbesondere zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten und deren Ursachen vortragen, seine behandelnden Ärzte benennen und diese sowie die Mitarbeiter seiner Krankenkasse von der Schweigepflicht entbinden.

5. Es wird darauf hingewiesen, dass verspätetes Vorbringen als unbeachtlich zurückzuweisen ist, wenn eine Verzögerung des Rechtsstreites eintritt und die Verspätung nicht hinreichend entschuldigt wird. Allein die Nichteinhaltung der Ausschlussfrist kann zu erheblichen Nachteilen, ggf. sogar zu einem endgültigen Prozessverlust, führen.
2 Ca 8056/18Urteil

1. Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien durch die WhatsApp-Kündigung der Beklagten vom 05.11.2018 nicht aufgelöst wurde.

2. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 282,88 Euro brutto zu zahlen.

3. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 707,20 Euro brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 03.12.2018 zu zahlen.

4. Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien durch die Kündigung vom 14.12.2018, zugegangen am 02.01.2019, erst mit Ablauf des 31.01.2019 beendet wurde.

5. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.529,32 Euro brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 03.01.2019 zu zahlen.

6. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.589,87 Euro brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 03.02.2019 zu zahlen.

7. Die Kosten des Rechtsstreits werden gegeneinander aufgehoben.

8. Die Berufung wird nicht gesondert zugelassen.

9. Streitwert: 4.109,27 Euro
20 Ca 2365/19Urteil

1. Die Klage wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Rechtstreits hat der Kläger zu tragen.

3. Die Berufung wird nicht gesondert zugelassen.

4. Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 350.000,00 Euro festgesetzt.